Am 23. September um exakt 14:30 Uhr (manche verfrüht oder um 5 Stunden verspätet) trafen sich die Ranger beim Rankler Pfadiheim. Und schon begann für viele junge Mädchen (und Rolly) der Einstieg ins tolle Rangerleben, da sich die Rankler Ranger um locker das Doppelte verdoppelt haben. Gleich darauf startete das tolle Nachmittagsprogramm, bei dem erstmal ein Puzzle von den Schwerpunkten und ein selbstgewobener Knoten für den Ranger/Roverraum entworfen wurde.

Eine Planung vom kommenden Jahr musste natürlich auch her. Als der Abend dann dämmerte und die Nachtaktivität die Seelen der Ranger erklommen hatte, fing der Spaß erst richtig an.

Vom Schneiden der von Rolly und Kathi selbstgekochten Spaghetti mit einer Schere, bis zu den ersten Esswettbewerben (die allerdings erst ein harmloser Anfang waren) und etlichen Lachkrämpfen durch Flachwitze war der Abend geprägt. Das Abendessen war super, bei dem jede eine gefühlte 2 kg Portion Spaghetti bekam. Mit überquellenden Bäuchen schnappten wir dann später Rollys Gitarre, saßen uns ans Feuer im Tippi und sangen und erzählten uns lustige Geschichten bis spät in die Nacht hinein.

Der krönende Abschluss war jedoch wieder einmal, wie es sich für Pfadfinder nun mal gehört, der nächtliche „Snack“, der aus einem harten Fischstäbchen mit Nutella und Pudding bestand. Mit vollem Magen und glücklichen Gesichtern gingen wir dann zu Bett. Der nächste Tag begann, natürlicherweise, mit lauter Musik und einer neuen Fischstäbchenkreation: das ursprüngliche harte Fischstäbchen, Nutella und Nudeln, die wir sogar ans Bett serviert bekamen!!!! Was für ein Service… Dann frühstückten wir, räumten auf und verabschiedeten uns.

Es war ein tolles Wochenende!

Gut Pfad

Fischstäbchen98

 

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    Wir Ranger genossen eine hartes und arbeitsreiches Sommerlager im Ultental im Südtirol. Mit der Hilfe bei der Heuernte, im Garten, im Haushalt, bei den Kindern, .... unterstützten wir die Hochbergbauern. Hier schon die ersten Bilder.

     

    Gut Pfad

     

    Die Ranger

     

    Hier ein kurzer Bericht von Michaela und Martina.

    Sonntag:

    Nach einer längeren Autofahrt, dem Einzug in unsere Hütte und der Einteilung zu den Bauernfamilien ging es schon frisch und fröhlich an die Arbeit auf den Höfen.

    Dazu mussten wir jedoch erst noch den Weg finden, was uns nur etwa eine dreiviertel Stunde Irrfahrten kostete. Schlussendlich wurden ich und Martina aber doch noch bei unserem Hof abgesetzt und durften sofort Frida, unsere freundliche Bäuerin aus St. Nikolaus, kennen lernen. Sie erklärte uns, dass bei ihnen am Sonntag nicht gearbeitet wird und wir durften den Nachmittag bequem in Liegestühlen in der Sonne verbringen J

    Gegen 17 Uhr ging es dann an die Stallarbeit, bei der wir auch Julius, den Mann von Frida kennen lernten. Obwohl wir mehrfach versicherten, keine Flachländer zu sein und schon Erfahrung auf Bauernhöfen zu haben, durften wir anhand einer professionellen Anleitung mit einer leeren Schubkarre Mist ausschütten üben. Diese „Trockenübungen“ halfen dann auch beim anschließenden Stallausmisten und Melken...

    Zu Abend gab es selbst hergestellten Bauernspeck und typisch Südtiroler Schüttelbrot und es dauerte auch nicht lange, bis Kathi kam um uns wieder abzuholen.

    Montag:

    Nach erfrischendem Frühstück und einer (diesmal kürzeren) Fahrt zum Hof verbrachten wir den Vormittag hauptsächlich damit, den...extrem...steilen Kartoffelacker zu jäten. Gesellschaft leistete uns Martin, Julius’ Bruder und Nachbar. Wir erfuhren, dass er ein großer Vorarlberg-Fan ist und schon mehrmals im Bregenzerwald war. Zudem durften wir von seinem selbst hergestellten Birkenwasser probieren (zu dem es noch eine Episode gibt...).

    Nach einem sehr guten Mittagessen machten ich und Martina noch eine Mittagspause, in der wir – wegen Wärmeeinstrahlung der Sonne und bequemen Liegestühlen – auch noch ein erfrischendes Nickerchen machten...

    Nachmittags erlaubte das Wetter nicht, dass wir unsere Arbeit auf dem Kartoffelacker ununterbrochen fortsetzen konnten, weshalb wir uns gezwungen sahen wieder Pausen in den Liegestühlen einzulegen. Währenddessen entfernten wir die Sprossen von Kartoffeln (manche hatten schon die Form von Kartoffel-Hirnen) und ich konnte meine Italienisch-Kenntnisse dank Martina „un poco“ verbessern... Im Laufe des Nachmittages lernten wir auch noch Julia kennen, eine Tochter von Frida und Julius, die gerade zu Besuch kam.

    Als es dann wieder Zeit für die Stallarbeit war, half Martina beim Misten und ich konnte meine Fähigkeiten mit der Heugabel im Tenn unter Beweis stellen, da die letzen Fuhren Heu noch eingefahren werden mussten.

    Dienstag:

    Nach einer regenreichen Nacht begrüßten uns morgens Frida und Julia und wir erfuhren, dass wir einen kleinen „Wandertag“ einlegen würden. Wir besuchten Petra, die zweite Tochter und ihren jungen Hund Nala.

    Dazu ging es zuerst mit Julias VW Golf zum Stausee, um dann mit dem noch älteren VW Golf von Petra zur Sennhütte zu fahren, auf der sie den Sommer über arbeitete. Wegen der schwereren Beladung von vier Personen anstatt normalerweise einer Person + Hündchen musste das Auto mehrere Steinschläge auf der holprigen Fahrt einstecken.

    Oben auf der Hütte angekommen wurden wir sofort von Petra und ihrem Hund begrüßt. Danach ging es weiter zu einer anderen nahegelegenen Hütte, wobei laut Petra ein Wasserfall unseren Weg kreuzen sollte. Der Wasserfall stellte sich schlussendlich als mehrere Wasserfällchen heraus, die munter neben dem Weg plätscherten.

    Nachdem wir genügend die Natur und die Aussicht bestaunt hatten, ging es zum Mittagessen zurück zur Sennhütte. Dort versorgte uns Petra mit riesigen Portionen exzellenter Hüttennudeln. Immer wieder wurden wir von Nala unterbrochen, die übermütig herum sprang und spielen wollte.

    Nachdem wir (diesmal mit einem besseren Auto) wieder den langen Weg zum Stausee geschafft hatten, fuhren wir noch nach St. Walburg um uns ein Eis zu gönnen.

    Wieder auf dem Hof angekommen besuchten wir Kathi auf dem Nachbarhof um ihr die Kamera zu bringen, mit der wir eigentlich Bilder unserer Arbeit machen sollten. Stattdessen gab es nur Wandertagsbilder von uns...

    Am Abend erledigten wir noch das Ausmisten des Stalles und halfen beim Melken und trieben die Kühe auf die Wiesen, da sie den Tag im Stall verbracht hatten. Inzwischen waren auch die beiden Katzen sehr zutraulich und ließen sich von uns ausgiebig kraulen.

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