Rettungs- und Feuerwehreinsatz im Pfändertunnel

Wir hatten die einzigartige Möglichkeit an einer Übung der Rettung und Feuerwehr im Pfändertunnel teilzunehmen.

 

Wir trafen uns um 18:30 im Pfadfinderheim und fuhren zur Rettungsleitstelle Bregenz, wo wir pünktlich um 19:00 Uhr eintrafen. Leider mussten wir feststellen, dass außer den Opfern alle erst auf 20:00 Uhr bestellt wurden. Und so mussten wir uns eine Stunde gedulden bis man uns ein paar Worte zum Ablauf sagte.

Wir wurden mit einem Shuttle zum Tunneleingang gefahren wo wir einen Blick in die Leitzentrale mit vielen Bildschirmen werfen konnten. Von da wurden wir dann 6km weiter in das Innere der Tunnelröhren gebracht. Es war schon ein Unfallsszenario mit mehreren PWKs aufgebaut und die Gendarmerie-Anwärter - welche die Ehre hatten Verletzte zu spielen und geschminkt wurden - nahmen in den Wagen platz. Wir Explorer wurden mit noch einer Handvoll weiterer Schauspieler in einen Reisebus gesetzt und durften das Geschehnis durch die Windschutzscheibe verfolgen.

Dann ging es auch schon los und der Busfahrer rannte aus dem Bus und verständigte mit dem Rettungstelefon - welches sich glücklicherweise in unmittelbarer Nähe zum Bus befand - die Rettungskräfte.

Da der Busfahrer die Türen geschlossen halten musste, konnten wir unsere Ersthelferfähigkeiten nicht anwenden und mussten hilflos mit anschauen, wie die in den Fahrzeugen eingeklemmten und verletzten Personen auf Rettung durch Fachkräfte warten mussten. Kurz nach der Alamierung strömten dann aber schon von beiden Seiten des Tunnels die Rettung und Feuerwehr heran und machte sich gleich daran die Verletzten aus den Autos zu schneiden.

Um uns kümmerte sich ein netter und geduldiger Feuerwehrmann, der uns bei Laune hielt und sich auch nicht aus der Ruhe bringen lies, als ein paar Explorer in ihrem Schock den Bus zum schaukeln brachten.

Als die Verletzten geborgen waren, wurden unsere Namen aufgenommen und wir wurden über den Notweg in die zweite - ebenfalls für die Übung gesperrte - Tunnelröhre gebracht. Dort wurden wir abgeholt und nach draußen gebracht. Nach kurzem warten wurden wir wieder abgeholt und zurück zum Reisebus gebracht, welcher uns dann zum Feuerwehrhaus fuhr, wo wir bei leckerem Gulasch und Knödeln unsere Erlebnisse und Eindrücke nochmals untereinander austauschten und den Abend ausklingen ließen.

Danke an die Feuerwehr und Rettung, dass wir an dieser tollen Übung teilhaben durften. Es war wirklich toll!

Gut Pfad

die Explorer

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