WILA Mura 2014

Am Samstag, den 1. Februar war es wieder soweit – die Altpfadis trafen sich im Pfadiheim, um ein weiteres legendäres Lager zu starten. Ziel unseres heurigen WILA´s war das Haus Mura in Blons, das uns Familie Bickel freundlicherweise zur Verfügung stellte. Einen Dank an dieser Stelle – es ist ein schönes und geniales Haus für ein solches Wochenende!
Nachdem alle Platz in einem Auto gefunden hatten – was zuerst nicht so einfach war, weil mehr Leute als Sitzplätze waren – ging es los nach Blons. Nachdem alle das Ziel erreicht hatten, wurde zuerst eine Runde französisches Fernsehen geschaut. Nach dieser ersten Einstimmung auf die kommenden Stunden, nahm Andreas die Zügel in die Hand. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt und dann erhielten wir die Erklärung des Spiels „Fahnenklau“. Nicht für alle waren die Spielregeln von Anfang an klar und darum ging die erste Spielrunde noch etwas chaotisch zu  Mit viel Einsatz, Schweiß, Tatendrang und Eifer wurden dann jedoch mehrere Runden gespielt. Da immer das gleiche Team gewann, wurde einer der besten Spieler dieses Teams zum Überläufer (gea, Sigi). So war es kein Wunder, dass in der nächsten Runde die andere Mannschaft gewann! Zufrieden und müde von dem „Herum gerenne“ im Schnee begab sich ein Teil der Gruppe in die Hütte, um weiter fern zu sehen, zu quatschen, zu lachen und zu trinken. Der andere Teil baute noch hochmotiviert eine „Minigolfanlage“ aus Schnee und testete diese auch. Hubert kochte derweil zu Abend. Hungrig fielen alle über das hervorragende Essen her! Danach wurde in der Stube ausgelassen gesungen, getrunken und gepokert – wobei Otto ständig gewann, obwohl er eigentlich keine Ahnung hatte, was er überhaupt tat. Magdalena wiederum konnte das gar nicht verstehen und verfluchte Otto an diesem Abend mehr als nur einmal! In der Küche wurden derweilen anregende und auch lehrreiche Diskussionen über diverse Themen geführt Früher oder auch später begaben sich dann nacheinander alle ins Bett.
Der nächste Morgen kam schneller als manch einem lieb war. Es wurde ausgiebig gefrühstückt und wieder gequatscht, weitergetrunken und gelacht. Nachdem wir es endlich geschafft hatten, das Haus Mura wieder auf Vordermann zu bringen, hieß es Abschied nehmen. Mit einem „Nun Brüder dieses Lebewohl“ und einem Gruppenfoto beendeten wir das Lager.
Im Heim angekommen machten sich die einen gleich auf den Nachhauseweg, während andere noch im Sternen das Lager Revue passieren ließen.
Wie bis jetzt jedes Lager, das ich bei den (Alt)Pfadis miterlebt habe, war auch dieses wieder ein echtes Highlight! DANKE an die Organisatoren – es war ein gediegenes, lustiges, abwechslungsreiches und feines Lager!