Winterlager mit den Altpfadfinder auf der Alpe Gulm in Übersaxen... 

Auch für die Altpfadfinder hat das neue Pfadijahr mit der Überstellung und dem Startfest begonnen.

Wir freuen uns über unsere "Neuzugänge" und heißen euch alle recht herzlich bei den Altpfadis willkommen!

Wir hoffen, dass ihr zahlreich bei unseren super genialen und lustigen Aktionen erscheint und mitmacht.

Unser erstes Treffen findet am Freitag, den 26. September um 20 Uhr im Pfadiheim statt!

 

Kochduell Ranger vs Altpfadi 16. Oktober 2014

 

Challenge acepted! Von den Rangern zum Kochduell eingeladen, haben wir die Herausforderung angenommen und – um es gleich vorweg zu erwähnen – haushoch gewonnenJ

 

Zutaten: viele motivierte Ranger und Altpfadis, 2 Küchen, Lebensmittel aller Art, von Biggi bereitgestelltes professionelles Kochgeschirr und Gewürze, eine Jury und natürlich gute Stimmung!

 

Zubereitung: man mische alle vorhandenen Zutaten wohldosiert und gleichmäßig, füge eine Prise Spannung und Wettgeist hinzu und lasse dem Ganzen etwa 2-3h Zeit!

 

Ergebnis: ein lustiger, außergewöhnlicher und spannender Abend, der mit 2 hervorragenden Menüs endete, die von der Jury bewertet und von allen Teilnehmern genossen wurden.

 

Und um es nicht zu vergessen, WIR haben gewonnenJJJ Revanche???

 

Danke fürs Organisieren und Einladen!!!!

 

Gut Pfad

 

Christiane

 

Das diesjährige Altpfadi-SOLA stand ganz im Zeichen des Wassers und des Sports. Es begann schon bei der Anreise: Um halb acht Uhr trafen wir uns beim Bahnhof in Rankweil ¬– unsere Räder mit dabei. In Bregenz sattelten wir um aufs Schiff. Nach einer knapp 3-stündigen Bootsfahrt erreichten wir Dingelsdorf. Bevor wir uns sportlich betätigten und die 12 km nach Bodman zu unserem Lagerplatz radelten, stärkten wir uns im einzigen (!) Wirtshaus dieses kleinen beschaulichen Örtchens. Nach einem vorzüglichen Essen traten wir unsere Weiterreise an. Was als gemütliche Radtour gedacht war, entpuppte sich bald als ein hügeliges Unterfangen, das so manche/n vor eine unerwartete Herausforderung stellte. Das Wort „Warta“ kam immer wieder zum Einsatz und zerrte am Geduldsfaden des ein oder anderen. Unser Lagermotto, „chill deine Basis“, sorgte jedoch dafür, dass keiner der Geduldsfäden riss (auch nicht im Laufe der folgenden Tage). Letztendlich erreichten wir alle gut gelaunt den Lagerplatz. Die Zelte waren, dank den Dreien, die mit dem Auto unser Gepäck und das restliche notwendige Material transportiert hatten, schon aufgebaut (DANKE) und wir mussten es uns also nur noch bequem machen. Nach einer feinen Abkühlung im See, wurde geplaudert, gespaßt und schlussendlich gegrillt. Am Lagerfeuer ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Dank unzähliger Mücken und einem Handywecker, der netterweise von einem Mitaltpfadi NICHT ausgeschaltet worden war, begann der nächste Tag schon früher als von manchen gewünscht. Nach einem gemütlichem Frühstück MIT Nutella  gingen wir den Tag langsam an. Auf dem Programm stand  Rad fahren, paddeln und wandern. Aber der Reihe nach: Zuerst fuhren wir mit unseren Rädern zum Strandbad Bodman, dort liehen wir uns zwei Kanus aus und paddelten ca. eine Stunde zur sogenannten Marienschlucht, die wir dann erkunden wollten. Diese Schlucht entpuppte sich jedoch als ein schlichter Stiegenaufgang von ca. 15 Minuten. Oben angekommen, genossen wir jedoch die schöne Aussicht über den See, belästigten einen jungen Touristen, um Gruppenfotos zu machen und die ganz Sportlichen unter uns erklommen noch die letzten Meter, um eine Burgruine zu bestaunen. Der Rest beschloss sich am Fuße der Schlucht zu stärken. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit (wir konnten an diesem Wochenende nicht genug von Würstchen bekommen) paddelten wir wieder zurück. Auf den letzten 100 Metern wurde ein Paddelrennen veranstaltet, welches Wicky und die starken Männer (und Frauen) haushoch gewannen Yu-Ting spendierte allen Gewinnern ein Getränk – vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Im Café Hasler stärkten wir uns mit leckeren Kuchen und Kaffee (oder Bier) nach dieser „anstrengenden“ sportlichen Betätigung. Anschließend radelten wir zu unserem Lagerplatz zurück. Nach einer abermaligen Abkühlung im See, setzen wir uns zusammen und besprachen das Großlager „Burg Lohra 2015“. Die Abstimmung, wie lange und vor allem wann wir daran teilnehmen wollen, passierte demokratisch und ohne Zwischenfälle. Wir waren selber kurz überrascht, wie einwandfrei diese ablief. Abends erwartet uns ein fabelhaftes Dinner in einem alten Torggel. Die Bedienung hatte ihre Freunde an uns und wir an ihr. Zum wiederholten Male radelten wir nach einem ausgiebigen Abendessen zurück zum Lagerplatz und ließen den Abend wieder gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Dabei ist anzumerken, dass es sich dieses Mal eher um einen kleineren Funken handelte, als um ein Lagerfeuer. Kalt wurde uns auf jeden Fall nicht – nicht mal den Verfrorensten unter uns.
Wie es sich für einen Sonntag gehört, schliefen wir am nächsten Tag aus und wurden wie durch ein Wunder von den lästigen Mücken verschont. Nach einem feinen Frühstück in der Sonne begannen wir aufzuräumen, die Zelte abzubauen und zusammenzupacken. Nachdem alles verstaut und aufgeräumt war, kam derselbe Mitaltpfadi, dessen Wecker uns am Samstag schon so früh geweckt hatte drauf, dass sich sein Fahrradschlossschlüssel in seinem Rucksack befand. Und wo war dieser? Genau, im fertig verschnürten und abfahrtbereiten Hänger Aber auch dieser kleine Zwischenfall wurde, dank unserem Motto „chill deine Basis“, ohne gröbere Vorkommnisse überwunden. Schlussendlich fuhren wir mit den Rädern nach Ludwigshafen, wo wir den Zug nach Hause bestiegen. In Rankweil angekommen, führte uns der Weg zuerst noch kurz ins Heim, um unsere drei Transportverantwortlichen wieder zu treffen. Dann begaben wir uns in den Sternen, wo wir das Lager glücklich und zufrieden ausklingen ließen.

Ein großes D-A-N-K-E an das Organisationsteam! Es war wie immer ein lustiges und gelungenes Lager.