Besucheransturm beim Kerzenziehen

Seit 2005 laden die Pfadfinder Rankweil alle zwei Jahre  zum Kerzenziehen

– so waren auch kürzlich alle neun Tage jeweils neun Pfadfinder ehrenamtlich im Einsatz – viele davon haben eine Woche Urlaub genommen, um als Helfer tätig zu sein: Kein Wunder, denn werktags waren Kinder aus 22 Schulen bzw. Kindergärten  vom ganzen Vorderland vertreten, um eine oder mehrere Kerzen zu ziehen. Und an den Abenden sowie ganztags an den Wochenenden stand die Türen für die breite Öffentlichkeit offen, was zu regelrechten Besucheranstürmen führte.

30 Jahre Kerzenziehen

Mit anwesend war auch der Initiator der Aktion, Elmar Dietrich – welcher das Kerzenziehen erstmalig beim damaligen Weihnachtsbasar im Vinomnasaal für die freie Montessori-Schule veranstaltete. Er erklärte den Teilnehmern allerhand Wissenswertes und sorgte dafür, dass die Wachsbehälter nie leer wurden. Ob pink, grün, blau oder braun –  zwischen zehn verschiedenen Farben hatten die Besucher die Möglichkeit auszusuchen. Dabei galt es, den Docht jeweils drei Male in die selben Farben und anschließend ein Mal ins Wasser zu tauchen. So entstanden hunderte farbige dicke oder dünne, große oder kleine Kerzen.

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Echte Handarbeit

Im Anschluss war die Kreativität der Pfadfinder gefragt: Gesichter, Rosen oder Muster – je nach Wunsch verzierten sie die Kerzen der Teilnehmer. Und während der ganzen Aktion konnte man es sich im Vorraum gemütlich machen und sich mit Kaffee und Kuchen sowie mit Würstle und Limo verwöhnen lassen. Alle freuen sich schon auf das übernächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Bunte Kerzen selber ziehen“ im Rankweiler Pfadfinderheim.

 

Bericht geschrieben von Petra Fehr