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Wellness-WOLA der Caravelles

6./7. März 2010

Pünktlich um das Wellnesswochenende zu starten, trafen wir (die Caravelles) uns um halb zwei beim Gasthaus Sternen. Wie erwartet warteten dort nicht unsre Führer, sondern ein Reisebus. Dieser brachte uns zur Neuburg in Koblach. Leider war der Luxus nicht ganz durchgeplant und wir mussten ein Stück zu Fuß weitergehen. Herzlichst wurden wir von den Hotelangestellten begrüßt. Mit einem Wellnessdrink in der Hand suchten wir Düfte aus, die später als Massageöl dienten. Es blieb noch genug Zeit übrig um uns im „Luxuszimmer“ einzugewöhnen.


Top motiviert trafen wir uns im Bikini und Bademantel in der Hotellobby. Die Sauna und der Outdoor-Whirlpool (allerdings ohne Sprudel) wurden gleich mit Freude in Empfang genommen. Wir ließen uns auch von ein bisschen Schnee nicht aus der Ruhe bringen und tranken unseren heißen Kakao weiter. Als es draußen doch zu kalt wurde, gingen wir hinein und duschten uns ab. Im Chill-out-room wurde fleißig massiert und relaxt. Was nicht fehlen durfte war eine Gesichtsmaske der Sonderklasse. Aloe Vera, Honig, Topfen und Avocado ließen unser Gesichter strahlen und sanft werden.


Da unsre Chefköchin streikte, mussten wir unseren Luxus beiseite schieben und selber kochen. Es war ein leckeres 5-Gänge-Menü. Zur Vorspeise gab es Nudelsuppe als Zwischengang Cyrrygeschnetzeltes mit Gemüse und Salat und selber gemachte Crepes (ge Mädels :P) die wir Meterhoch durch die Lüfte warfen und elegant wieder auffingen.


Zu unserem Schreck gingen wir nach dem Abwasch zur Ruine und überlegten uns Sachen für den Elternabend. (pssst.. großes Geheimnis) Nach ein paar Flüsterspielen, die sehr gruselig waren (wie wir später herausfanden war es noch sehr harmlos dagegen) gingen wir wieder zur Hütte. Doch oh Schreck! Wer stand da ums Feuer? Dunkle Gestalten in langen schwarzen Mänteln. Eingeschüchtert standen wir nun im Hausflur und wussten nicht recht was tun. Aber wir beschlossen uns gemeinsam in den Aufenthaltsraum zu setzen und nicht mehr drüber nachzudenken was draußen vor sich ging. Dieser Plan wurde aber sehr bald schon dahingeschmissen. Durch Gepolter und einen plötzlichen Stromausfall zuckten wir alle zusammen und stürmten mit großem Geschrei in die Mitte des Kreises. Draußen am Fenster sahen wir dunkle Gestalten vorbeihuschen. Fensterläden klapperten in der Küche und der Schlüssel an der Tür fehlte. Wir waren ihnen komplett ausgeliefert. Unsere Beine zitterten vor Angst. Es war ein grausiges Spektakel. Schlussendlich sahen wir keinen weitern Ausweg mehr als aus der „sicheren“ Hütte zu den Autos zu fliehen. Dies geschah jedoch mit Waffen (genauer gesagt einer Schöpfkelle und einem Wischmopp) Zusammengeklammert als kleiner Knödel liefen wir den Weg hinunter. Wer stand da an der Ecke? Es waren Bömmel und Andi die Feuer spukten. Die ängstlichen Caravelles erkannten sie sofort. Sie waren enttarnt. Von hinten kam auch schon der Rest angerannt. Conny, Kathi, Nadine D., David, Alex und Nadine S. waren die Anhänger der Gruselsippe. Um unseren tiefen Schock zu verdauen, gingen wir wieder zurück in den Aufenthaltsraum der Neuburg. Nach einem kleinen Plausch mit den Helfern vom GS richteten wir uns langsam fürs Bettchen.


Frisch ausgeschlafen frühstückten wir das berühmte Müsli. Damit das Heim wieder sauber wurde schwangen wir unsre Besen und Wischmopps. Als alles glänzte saßen wir noch im Kreis zusammen und reflektierten das tolle Lager. Um ca 12 Uhr holten uns unsre Eltern ab. Es war ein wirklich wunderbares Wola. Danke für dieses Wellnesswochenende.


(08.04.2010, Christina und Ulli)